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08.04.2021

Lachmöwe


Und auf einmal haben sie wieder einen schokobraunen Kopf!

Vom Schlichtkleid zum Prachtkleid.

 

 

Noch vor einigen Wochen hatten die Lachmöwen einen hellen Kopf mit einem einzelnen braunen Punkt. Das ist das Schlichtkleid.

 

 

 

Dieses ist meistens ziemlich tarnfarben – mit dem braunen Kopf wäre die Lachmöwe im Schnee nämlich sehr gut zu sehen. Viele Vögel wechseln im Jahresverlauf ihr Aussehen: zur Balz- und Brutzeit sind sie auffälliger gefärbt als im Winter, sie wechseln ins Prachtkleid. Dabei können Männchen und Weibchen gleich gefärbt sein. Meistens sind die Männchen allerdings deutlich auffälliger gekleidet, um die Weibchen zu beeindrucken und ihr Revier zu verteidigen. Die Lachmöwe hat im Prachtkleid den unverkennbaren schokoladenbraunen Kopf. 

 

 

 

 

Der Wechsel von Schlicht- zu Prachtkleid erfolgt durch die Mauser: Das alte Federkleid wird abgeworfen, und neue Federn wachsen. Zeitweise können die Vögel dabei flugunfähig werden, so zum Beispiel die Eiderente. 

 

Warum die Lachmöwe „Lachmöwe“ heißt, ist übrigens immer noch nicht so ganz geklärt: einerseits könnte der Name davon stammen, dass die Lachmöwe gerne an „Lachen“ (Pfützen) ist. Andere sind der Meinung, es habe wohl eine Verwechslung mit der amerikanischen Aztekenmöwe, „laughing gull“ gegeben.

 

Das vierte Bild zeigt eine junge Lachmöwe:

 



 

 
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Autor: Samira Mittring
Fotos: Karen Kammer
Quelle: Nationalpark-Haus Baltrum