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11.05.2021

Ohne Hirn und Herz


Neues aus dem Nationalpark-Haus!

 

 

 

Dies hier ist der Gemeine Seestern („gemein“ kommt hier von „gewöhnlich“, aber ein wenig fies kann er trotzdem sein).

 

 

 

Auffällig sind seine fünf Arme, an denen viele kleine Saugfüßchen sind, die der Fortbewegung dienen. Er zählt zu den Stachelhäutern und ist ein gefräßiger Räuber: Er stülpt seinen Körper um die Muschel (zu seiner Hauptnahrung zählen Miesmuscheln) und zieht die Schalen mithilfe der Saugfüßchen auseinander. Mit einem seiner Arme verdeckt er die Ein- und Ausstromöffnung der Muschel. Wenn diese dann aufgrund von Sauerstoffmangel oder Muskelschwäche die Schalen öffnet, stülpt der Seestern seinen Magen hinein, um den Weichkörper der Muschel zu verdauen.

 

Dieses Tier ist ganz schön clever, obwohl es weder Hirn noch Herz besitzt.

 

Stattdessen haben Seesterne einfache Sinneszellen, mit denen sie mechanische, chemische und optische Reize wahrnehmen. An den Armspitzen besitzen sie zum Beispiel Lichtsinneszellen, die ein primitives Auge bilden. Übrigens haben Seesterne eine sehr hohe Regenerationsfähigkeit: verlorene Arme können sie mühelos nachbilden!

 

 

Das Nationalpark-Haus hat ab heute wieder geöffnet!

Der fiese Seestern ist live zu beobachten in einem der Salzwasser-Aquarien.

 

Veranstaltungen finden bisher noch nicht statt.

 

Besucher:innen müssen für den Besuch im Museum einen aktuellen negativen Coronatest vorweisen, schon komplett geimpft oder genesen sein. 


 

 

 


Autor: Samira Mittring
Fotos: Samira Mittring
Quelle: Nationalpark-Haus Baltrum