Suche:
News

23.11.2021

Insellotsinnen


Am vergangenen Donnerstag gab es Inselbesuch auf der Insel. Die Insellotsinnen von Wangerooge, Spiekeroog und Juist waren auf Baltrum zu Gast, um sich vor Ort über die Aktivitäten in den Vereinen und die Ergebnisse aus dem Wattenmeerachter - also den soeben fertig gestellten Wuppdi-Park - zu informieren. Wuppdi-Initiatorin Eva Friedrich, in ihrer ehemaligen Funktion als stellvertretende Vorsitzende von Gode Tied, hatte einige Baltrumerinnen um sich geschart, die nicht zuletzt ebenfalls als Repräsentantinnen und Vertretung ihrer Vereine oder des Gemeinderates Rede und Antwort standen. Das Treffen hätte bereits im vergangenen Jahr stattfinden sollen, war dann aber dem zweiten Lockdown zum Opfer gefallen. Mit von der Partie wäre damals auch Gemeindevertreterin Jantje Bunten gewesen, die Wuppdi behördlicherseits ausgearbeitet und mitentwickelt hatte. Nun waren neben Eva Friedrich (Wattenmeerachter), Eva Bach (ehem. Gode Tied und damalige Ratsfrau), Karen Kammer (Nationalpark-Haus, Tidenhus e.V. und neue Ratsvorsitzende), Simone Ulrichs (Baltrum Aktiv e.V. und Heimatverein e.V.), Keya Hinrichs (neue Ratsfrau) und Sabine Hinrichs (Tidenhus e.V., Inselglocke) mit von der Partie.

Regionalmanagerin Heike Brunken-Winkler vom ARSU nimmt mit dem Projekt "Leben im Meeer 2.0" in einer Art Zukunftsbüro die Bewohnerinnen und Bewohner der Inseln Spiekeroog, Wangerooge, Juist und neuerdings auch Norderney und Borkum in den Focus, untersucht das Verhältnis von Gästen zu Einheimischen und die Lebensqualität auf den Inseln. Die "Gemeinwesenarbeit" wurde zunächst für ein Jahr eingerichtet und ist nun für weitere drei Jahre mittels der aus EU-Töpfen gefüllten LEADER-Wattemeerachtergelder konzipiert. Dies beinhaltet(e) die Schaffung von ganzen oder halben Stellen bei den Gemeinden, Berufsbezeichnung "Insellotsin".

Sabine Eims und Mira Hanssen (Wangerooge), Barbara Voss (Spiekeroog), Antje Böing (Juist) sind solche und trafen mit ihren Praktikantinnen auf die Baltrumerinnen. Nach Mittagessen und einer Mini-Inselführung ging es zum soeben TÜV-genehmigten und TÜV-plakettierten neuen Dünenerlebnis- und Freizeitpark Wuppdi, der in Augenschein und sogleich ausprobiert wurde. Baltrum kann stolz auf diese neue Einrichtung sein, an der sich so viele Vereine und Menschen der Insel beteiligt haben. Dies wurde bewundernd von den Insellotsinnen bescheinigt.

Im Museum Altes Zollhaus gab es zum Aufwärmen Tee und Kuchen sowie eine vertiefende Gesprächs- und Austauschrunde, die viel zu schnell zu Ende ging. Gemeinsamkeiten und Unterschiede – das ist immer das Spannende an den Inseltreffen, welcher Art auch immer.

 


 

 

 


Autor: Sabine Hinrichs
Fotos: Sabine Hinrichs