
09.08.2026 - Am Sonntag ist Kinderdisco mit Heike
09.08.2026 - Mo und Di kein Qigong
08.08.2026 - Gode Tied sucht Pflegekraft
08.08.2026 - Schreibworkshop mit Stella Bongertz
08.08.2026 - JustLive heute bei Pipos‘
07.08.2026 - MS Baltrum I in der Werft
07.08.2026 - 80 Jahre Strandsingen
07.08.2026 - Baltrumer Kleinanzeigen
06.08.2026 - Erfolgreicher JeKaMi-Abend 26
06.08.2026 - Gästekantorei
06.08.2026 - Darius live am Sonntag auf der Promenade
06.08.2026 - Heute Live-DJ Daniel Mittrinken bei Pipos‘
06.08.2026 - Inselfreunde: Spende II.
06.08.2026 - Inselfreunde: Spende I.
06.08.2026 - Kuchen, Kuchen, Kuchen!
06.08.2026 - 90 Jahre Feuerwehr Baltrum
05.08.2026 - Geschichten von Meyers und Prof. Fichte
05.08.2026 - Brazzo Brazzone & The World Brass Ensemble
05.08.2026 - Seehund hat auf mit Speis und Trank
05.08.2026 - Mittwoch: Thiemann bei Pipos
05.08.2026 - Sonntag Beachparty!
05.08.2026 - Dienstag: Alle Mitmachen im Jugendclub
04.08.2026 - Boogie Woogie am Sturmeck
04.08.2026 - Darius bei Pipo
03.08.2026 - InselZeit in der Katholischen Kirche
21.10.2024
ZVT auf Baltrum erfolgreich
Bericht von Karen Kammer aus dem Nationalpark-Haus Baltrum
Auf Baltrum waren die Zugvogeltage 2024 sehr erfolgreich:
394 kleine und große Menschen nahmen an unseren Veranstaltungen teil!
Während der ganzen Zugvogeltage waren im 1. OG die Cartoons von Denis Metz „Von Ohrenlerchen und Tubatölpeln“ ausgestellt (hier gab es 372 Besucher:innen). Flora Kendzia, FÖJ, startete jeden Tag ein Quiz zum Mottovogel der 16. Zugvogeltage: Dem „Knutt“. Rund 30 Follower:innen rätselten mit.
Gestartet wurden die Zugvogeltage am Sonnabend, dem 12. Oktober 2024, mit dem Improtheater „12 Meter Hase“, und Wattführer Torsten Moschner. Torsten freute sich über guten Besuch und viele Überraschungen – und die Wattwandertruppe mit ihm.
Es folgte am Montag, dem 14.10. die „Dünenführung aus Zugvogelsicht“ mit Rangerin Anette Müller.
Am Dienstag gab es die „Fachkundig begleitete Zugvogeltage-Erlebnisfahrt zu den Seehundsbänken“, die leider etwas getrübt wurde durch Vögel, die einfach wegflogen, bevor Karen Kammer über sie berichten konnte. Neben vielen Seehunden rasteten unzählige Silber- und Lachmöwen am Ostende; ein paar Kormorane hatten ihre Flügel zum „Trocknen“ aufgefaltet und kleiner Trupp Sanderlinge – ausnahmsweise mal ruhig rastend, also nicht typisch „Keen Tied“ (wie der unrastige Vogel hierzulande genannt wird, „Keine Zeit“) vor den Wellen weglaufend. Natürlich lag das Hauptaugenmerk auf den Seehunden… die immerhin (mit Sendern ausgesetzte Tiere der Seehundstation Norddeich beweisen es) in vier Wochen ebenfalls 5.000 Kilometer zusammen schwimmen (wobei die Zugvögel das in drei bis vier Tagen schaffen).
Nachmittags gings zum „Tatort Watt – eine Wattwanderung mit Spurensuche“ mit Wattführer Torsten Moschner.
Am Donnerstag startete der „Vogelkiek für Familien“. Es sollte eine leichte Einführung für Familien mit spielerischen Elementen für Kinder werden. Es war jedoch überraschend, wieviel das eine oder andere Kind schon wusste! Zunächst wurde mit Kreide ein Vogel auf die Straße gezeichnet. Was kann man alles bestimmen? Schnäbel, Beine, Füße, Gefieder… Was kann bei Vögeln noch unterschiedlich sein? Aufenthaltsort, Verhalten… Und womit bestimmt man? Fernglas, „Fernrohr“, Bücher, Apps,… Dann ging es hinaus. Graugänse (ein jeder kennt die Geschichte der Martinsgans, oder?), Stare (Vorsicht, Stimmenimitatoren, Veräpplungsgefahr!), Austernfischer, Rotschenkel,… Durch recht hohes Hochwasser war der Hochwasserrastplatz überflutet, so dass die eigentlichen Zugvögel nicht zu entdecken waren. Dafür probierten die Kinder aus, wie schwierig das mit dem „Nach Muscheln im Watt stochern“ für die Vögel ist. Auch die haben nur jedes zehnte Mal Erfolg!
Am Freitag ging es auf „Vogelkiek – rund um den Baltrumer Westkopf“. Auf der Salzwiese waren Ringelgänse (sogar eine ohne Ringel: Nachwuchs aus diesem Jahr, der erste Flug ab Sibirien zu uns erfolgreich überstanden!) und Graugänse (die uns Ostern herum als erste mit ihren Küken erfreuen) zu entdecken; Silber- und sogar Seidenreiher gaben sich ein Stelldichein. Stare, Dohlen und Rabenkrähen ebenfalls. Am Hochwasserrastplatz, leider wieder sehr begrenzt durch höheres Hochwasser (Springtide!) waren Austernfischer, Große Brachvögel (vor allem war deren melodischer Gesang zu hören) und eine Lachmöwe zu sehen. Auf dem Steindamm im Hafen saßen jede Menge Rotschenkel (bei denen ist der Name Programm) und Silbermöwen. Um den Westkopf tummelten sich Eiderenten (wer kennt sie nicht? Die wärmenden Federn – für die Küken gedacht, vom Menschen ebenfalls sehr geschätzt in Jacken und Bettdecken) und am Ende gab es noch jede Menge Steinwälzer (Felsküstenbewohner, die unsere Küstenschutzanlagen adoptiert haben und zur Nahrungssuche kleine Steinchen oder Muschelschalen umdrehen, um das zu fressen, was sich darunter versteckt) – und einen Meerstrandläufer zu sehen.
Abends kamen Familien, um Laternen mit dem Mottovogel Knutt zu basteln. Dazu gab es eine kurze Einführung von Karen Kammer: Wo fliegen die Knutts entlang? Wie ist deren Familienleben (Väter quasi alleinerziehend)? Wie sieht er aus? Dann ging es mit Feuereifer daran, auf den Laternen mit Transparentpapier den Knutt nachzuempfinden. Gegen 19 Uhr ging es draußen los, direkt in den aufgehenden, riesigen Mond hinein. Was zeichnet Nachttiere aus? Große Augen, um gut sehen zu können (Eule); mit einer „Leuchttapete mit Spiegeleffekt“ zum Stärken der schwachen Lichtstrahlen im Auge (Katze); andere Sinne schärfen – Hören (Wind rauscht in Bäumen, Brandung) und Riechen (Wald riecht anders als Meer). Beim nächsten Stopp ging es um das Leuchten: Wer leuchtet? Laterne, aber auch die Tiere – man denke an Glühwürmchen oder Meeresleuchten. Wie kann man sich im Dunklen orientieren? An den Sternen – mittels des Großen Wagens wurde der Nordstern (Polarstern) ausgemacht. Den nutzen auch die Zugvögel! Zurück am Nationalpark-Haus gab es noch eine kleine Gute-Nacht-Geschichte: Wie der Sternenhimmel entstanden ist…
Am Sonntagmorgen, dem 20. Oktober, stand der Gottesdienst in der evangelisch-lutherischen Kirche unter dem Thema „Zugvögel“. Es gibt unglaublich viele verschiedene Vögel, besonders fleißig unter ihnen: Zugvögel. Sie ziehen Nahrung und sicherem Aufenthalt hinterher. Um den Weg zwischen Brut- und Überwinterungsgebiet zu überwältigen, braucht es einen Zwischenstopp im Wattenmeer. Im Watt wird gefuttert, bei Hochwasser am Rand gerastet – der Lebensrhythmus auf die Gezeiten umgestellt. Im Buch der Sprüche kommen die Vögel vor, z.B. in Sprüche 27,8 „Wie ein Vogel, der aus seinem Nest flüchtet, so ist ein Mann, der aus seiner Heimat flieht“. Unsere Jugend heute wird flügge und entdeckt die Welt – jedoch gibt es nur einen Heimatort, verknüpft mit Erinnerungen. Manchmal jedoch muss man sein Nest verlassen, aus seiner Heimat fliehen, weil man sich etwas zu Schulden hat kommen lassen oder dieses angehängt bekommt. Vögel sind kluge Tiere. Es lässt sich viel von ihnen lernen. Auch, dass das Wattenmeer und die Inseln, die darinnen liegen, einen Besuch wert sind – die Vögel kommen zweimal im Jahr und päppeln sich hier auf. Gar kein schlechtes Vorbild, oder?
Nachmittags gab „Nipptied – ein Musikalisches Dreiviertelstündchen im und für das Nationalpark-Haus“ sein Konzertchen ebenfalls zu Ehren des Knutts. Es musizierten an der Violine Beate Metz, an diversen Flöten Sabine Hinrichs und am Klavier Karen Kammer. Ein Teil der Musikstücke rankte sich entlang der Zugroute des Knutts (Frankreich, Deutschland, Schweden), ein anderer Teil der Stücke gab seine Stimmung wieder (Zugunruhe, freudig-hüpfendes Ankommen, traurig zum Abflug). Nebenbei wurden noch einige Infos zu seiner Lebensweise eingeflochten (Mann trifft Frau am Nistplatz wieder, braucht nicht aufwändig balzen – und das Paar lebt im Winter friedlich getrennt ). Nach dem gemeinsamen Brüten begeben sich die Frauen direkt nach dem Schlupf der Küken schon einmal ins Wattenmeer, die Väter kümmern sich noch drei Wochen um den Nachwuchs und verschwinden dann ebenfalls ins Wattenmeer. Ohne erwachsene Begleiter fliegt der Nachwuchs dann ebenfalls treffsicher ins Watt! Hier gibt es so viel Lieblingsspeise (Rote Bohne, oder auch Baltische Plattmuschel, genannt), dass man täglich 700 Stück verspeisen und damit in drei bis vier Wochen das Gewicht verdoppeln kann. Das wird der Biotreibstoff für 5.000 Kilometer Flug in drei bis vier Tagen Nonstop ins Überwinterungsgebiet. Bedeutet umgerechnet für einen durchschnittlichen Erwachsenen bei drei Wochen Baltrum-Urlaub die Zunahme von einem bis anderthalb Kilogramm pro Tag (die weitere Berechnung entfällt aus Frustrationsgründen). Viel Erfolg!
Autor: Sabine Hinrichs
Fotos: Karen Kammer, Johannes Gortz (1)
Quelle: Karen Kammer, Nationalpark-Haus Baltrum
Baltrum-Online.de ist ein werbefreies und unabhängiges Angebot. Wir berichten ehrenamtlich und frei über die Insel Baltrum und stehen in keinerlei Verbindung zur Gemeinde Baltrum.
Weitere News
9.8.2026
Am Sonntag ist Kinderdisco mit Heike
HEUTE! Tanz in den Sonnenuntergang ab 18 Uhr...
9.8.2026
Mo und Di kein Qigong
Schietwetter angekündigt: Am Montag, dem 10., und Dienstag, dem 11. August, fällt Qigong am Strand ...
8.8.2026
Gode Tied sucht Pflegekraft
Ab sofort in einem tollen Team auf einer tollen Insel!...
8.8.2026
Schreibworkshop mit Stella Bongertz
Montag, 10. August um 11 Uhr im Haus Meeresgruß/Café Tant‘ Dora...
8.8.2026
JustLive heute bei Pipos‘
Neue Rockband live ab 19.30 Uhr...
7.8.2026
MS Baltrum I in der Werft
Ersatz durch Baltrum III mit Baltrum II – Bitte Änderungen im Fahrplan beachten...
7.8.2026
80 Jahre Strandsingen
Große Jubiläumsfeier im Strandcafé...
7.8.2026
Baltrumer Kleinanzeigen
Bitte Kontaktdaten mit angeben!...
6.8.2026
Erfolgreicher JeKaMi-Abend 26
Zahlreiche Gewinnerinnen und Gewinner...
6.8.2026
Gästekantorei
Ab Freitag um 20.30 Uhr in der ev. Kirche...
6.8.2026
Darius live am Sonntag auf der Promenade
Live Saxophon mit Herz und Gefühl bei Sonnenschein und guter Laune...
6.8.2026
Heute Live-DJ Daniel Mittrinken bei Pipos‘
Bei Pipo an der SurfBude ab 21 Uhr...
6.8.2026
Inselfreunde: Spende II.
Sehr überraschend überbrachte Carsten den Inselfreunden am Mittwoch, dem 5. August 2026, einen große...
6.8.2026
Inselfreunde: Spende I.
Erlös aus Bildversteigerung für den Schulförderverein...
6.8.2026
Kuchen, Kuchen, Kuchen!
Beim Fußballcamp am Ententeichstadion | Gäste vs. Insulaner ab 15.30 Uhr!...
6.8.2026
90 Jahre Feuerwehr Baltrum
Das wird gefeiert! Am Sonnabend, dem 8. August 2026 von 12 bis 18 Uhr...
5.8.2026
Geschichten von Meyers und Prof. Fichte
Liebenswerte Broschüre mit Texten von Christel Sauerborn im Museum Altes Zollhaus...
5.8.2026
Brazzo Brazzone & The World Brass Ensemble
Am Donnerstag, 6.8. um 20 Uhr im Haus des Gastes. Kartenvorverkauf im Kinderspielhaus....
5.8.2026
Seehund hat auf mit Speis und Trank
Gut bürgerliche Küche im Westdorf an der Inselglocke...
5.8.2026
Mittwoch: Thiemann bei Pipos
ab 18 Uhr ...
5.8.2026
Sonntag Beachparty!
Beachparty № Zwo auf Sonntag verschoben...
5.8.2026
Dienstag: Alle Mitmachen im Jugendclub
Anmeldung zum Turnier zwischen 17 -17:15 Uhr!!! Kicker- und Tischtennisturnier...
4.8.2026
Boogie Woogie am Sturmeck
Heute schon um 19 Uhr!! Und Moonlightshopping ist auch!...
4.8.2026
Darius bei Pipo
HEUTE ab 16 Uhr Saxophon-Jazz-Vibes an Pipos SurfBude...
3.8.2026
InselZeit in der Katholischen Kirche
Seelsorge am Meer mit buntem Programm rund um St. Nikolaus...





