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27.02.2024
Klimaschutzkonzept Baltrum
Umweltausschusssitzung vom 26. Februar 2024
Keya Hinrichs ist das jüngste Ratsmitglied der Gemeinde Baltrum und Vorsitzende des Umweltausschusses. In dieser Funktion eröffnete sie am Montagnachmittag, dem 26. Februar 2024, die zweite Sitzung der Ratsperiode und stellte die Beschlussfähigkeit fest. Der Umweltausschuss war satzungsgemäß vertreten von den Verwaltungsmitgliedern sowie je einer Vertreterin oder einem Vertreter von GfB (Gemeinsam für Baltrum), Moin Baltrum und Baltrum 21; die CDU-Vertretung fehlte. Der Umweltausschuss erarbeitet und beschließt Beschlussempfehlungen für den Verwaltungssausschuss und die Ratsversammlung, die in naher Zukunft ebenfalls tagen sollen.
Auf der Tagesordnung stand zuoberst "Umgang mit dem erstellten Klimaschutzkonzept der Studierenden aus Heidelberg".
Keya Hinrichs (GfB) stellte eine Zusammenfassung der gutachterlichen Untersuchung vor. Das Klimaschutzkonzept war bereits vom Gemeinderat in der vergangenen Sitzung angenommen worden. Aus der Potenzialanalyse erwächst ein Maßnahmenkatalog mit ersten Schritten für eine möglichst konkrete Umsetzung.
Untersuchungen zum Einsatz von Wärmepumpen für die gemeindeeigenen Liegenschaften bleiben noch abzuwarten. Dagegen gibt es bereits Vorschläge zum Einsatz von Kleinwindkraftanlagen innerhalb der Gemeindegrenzen – sie dürfen allerdings nicht mit der Gestaltungssatzung kollidieren. Erfahrungen hätten zudem gezeigt, dass diese kleinen Windräder durch die Vibrationen und das "Schneiden" des Windes sehr laut sind – das ist nichts für ein Kurgebiet mit ruhesuchenden Gästen. Hybridlösungen wären möglicherweise eher machbar.
Die Installation von Photovaltaic-Anlagen ist für Neubauten inzwischen verpflichtend. Das Gesamtpotenzial für die Kommune Baltrum könnte theoretisch eine Autarkiequote von 353 Prozent ergeben – somit könnte sogar Strom verkauft werden. Gebäudedaten und Energiedatenerfassung stehen allerdings noch aus.
PV-Aufsteller könnten am Flugplatz oder auf der Alten Mülldeponie realisiert werden. Dazu hat die GfB einen eigenen Antrag gestellt, Tagesordnungspunkt N° 6. PV-Potenzial auf nicht bebaubaren gemeindeeigenen Flächen bestünde aus Sicht der Studierenden auch auf dem Flugplatz. Dieser liegt allerdings im hochwassergefährdeten Bereich und kommt nicht in Betracht. Eine Chance sieht die GfB aber auf der Alten Mülldeponie hinter den Alten Ostdorf am Südrand der Insel. Im Solarplan der Niedersächsische Raumordnung seien stillgelegte Abfalldeponien explizit als Gunstflächen genannt. Ein Versuch sei es wert, befand die Versammlung. Ein Antrag auf entsprechende Begutachtung wurde als Empfehlung für Verwaltungsausschuss und Rat beschlossen.
Die Möglichkeiten von Pflaster-Photovoltic sollte man im Auge behalten. Die Tragfähigkeit müsse untersucht werden – doch viele Gehwege, Wanderwege und andere Fußwege böten reichlich Potenzial, fand auch Bürgermeister Harm Olchers. Straßensanierungen stehen dringend an, eine Chance. Für Turnhalle und Schwimmbad böten PV in Verbindung mit Solarthermie eine Möglichkeit, da hier die Warmwassernutzung im Vordergrund steht, fasste Keya Hinrichs zusammen.
Die Energie-Datenerfassung war bislang nicht über alle Liegenschaften möglich, stellt aber ein wichtiges Werkzeug zur Ermittlung des Energiepotenzials dar. Der Vorschlag der Studierenden hier war es, Angebote zur Installation von Messpunkten einzuholen. Laut Klimaschutzkonzept müsse ein jährlicher kommunaler Energie-Bericht verpflichtend seit 2022 erstellt werden. So sehe es das Niedersächsischem Gesetz zur Förderung des Klimaschutzes und zur Minderung der Folgen des Klimawandels (NKlimaG) vor. Es seien mehrere Parameter zu berücksichtigen, Schwankungen, Auslassungen. Die Kommune sei in Kontakt mit zwei möglichen Anbietern, so Olchers.
Die Beschäftigung eines Klimaschutz-Manager oder einer -Managerin für Baltrum wird im Konzept als übergeordnete Maßnahme eingestuft. Dieser Posten war bereits im Haushalt 2023 eingestellt, aber nicht besetzt worden. Die GfB plädiert für eine erneute Einplanung für das Jahr 2025 und eine Ausschreibung. Alternativ denkbar wäre die Fortbildung eines Gemeindemitarbeiters oder einer Mitarbeiterin. Möglicherweise bestehe Interesse innerhalb des Personals? Die Gemeinde wolle zudem in Kontakt mit den Studierenden der SRH Hochschule Heidelberg bleiben sowie mit dem "Energiekreis Baltrum" um Peter Janssen und Hartmut Hengelbrock, die jüngst Kontakte zu Energieberatern und anderen Fachleuten aufgenommen hatten, versicherte der Bürgermeister. Es handele sich um eine rare, da derzeit sehr gefragte, Spezies. Auch inselübergreifende Lösungen seien ins Auge gefasst worden.
Schließlich erscheint eine optimierte Vermarktung der Insel mit Nachhaltigkeit als Schwerpunkt unablässig. Nachhaltigkeit sollte erkennbar als Kernelement im Image-Profil der Insel erscheinen. Ein möglicher erster Schritt wäre die Optimierung des Online-Auftritts mit einer eigenen Kategorie "Nachhaltigkeit" an prominenter Stelle.
Das hochinteressante und vielversprechende Klimaschutzkonzept der SRH Hochschule Heidelberg School of Engineering and Architecture, Climate Change Management and Engineering für Baltrum findet man etwas versteckt auf den Service-Seiten der Gemeinde Baltrum unter
Baltrum.de –> Info & Service –> Gemeinde Baltrum –> Bürgerservice –> Downloads... ganz nach unten scrollen.
Hier beigefügt.
Autor: Sabine Hinrichs
Foto: Sabine Hinrichs
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